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06 Jul

Aufsätze: Kurzinfo

Vorfahrt bleibt - auch bei Stop-and-go

06. Juli 2018

von tc

Auf der Autobahn herrscht zähfließender Verkehr, ein Autofahrer will sich vom Beschleunigungsstreifen aus in eine Lücke drängeln. Das sagt das Oberlandesgericht (OLG) Hamm dazu. Auch wenn der Verkehr auf der Autobahn nur schleppend vorankommt, muss ein Autofahrer, der vom Beschleunigungsstreifen aus einfädeln will, Rücksicht auf den durchgehenden Verkehr nehmen, also Vorfahrt gewähren. Das OLG Hamm hat klargestellt, dass die Vorfahrtsregel des § 18 Abs. 3 StVO auch bei "Stop-and-go"-Verkehr gilt. Schnell mal die "Ellbogen" auszufahren, sprich: sich hineinzudrängeln, geht damit nicht - auch wenn die Autos gerade langsam vor sich hin "zuckeln". Allerdings müsse es schon hin und wieder ...
06 Jul

Aufsätze: Kurzinfo

Drei volle Tage Vorlauf

06. Juli 2018

von tc

Ende Mai hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) klargestellt, wie lange vorher mobile Halteverbotsschilder aufgestellt werden müssen, um einen Falschparker abschleppen zu können. Das BVerwG ist der Ansicht, dass die bislang in den meisten Bundesländern praktizierte Vorlauffrist von drei vollen Tagen nicht zu "Funktionsdefiziten" geführt habe. Das berichtet der ADAC. Eventuelle Haltverbotsregelungen - Gründe dafür können Bauarbeiten, Straßenfeste oder Umzüge sein - seien zudem meistens "deutlich vorher" bekannt. Das BVerwG argumentierte laut ADAC, dass es eine "unangemessene Belastung" für den Fahrzeughalter darstelle, wenn die Frist 48 Stunden betrage. Das höchste deutsche ...
06 Jul

Aufsätze: Artikel

Klassifizierung: Elektro-Tretroller

06. Juli 2018

von Bernd Huppertz

Selbstbalancierende Fahrzeuge wie der Segway, Fahrzeuge ohne Sitz wie das Monowheel, das Hoverboard oder zwei- oder dreirädrige Kickboards sowie vergleichbare Fahrzeuge mit Sitz können bei entsprechender Motorisierung unter dem Begriff Elektrokleinstfahrzeuge zusammengefasst werden. Sie werden neben ihrer Freizeitnutzung zunehmend mit dem Last-Mile-Konzept in Verbindung gebracht. Das aus der Logistikbranche herrührende Konzept der Bündelung und Verkürzung von Transportwegen wird mit den Anforderungen an einen ökologisch nachhaltigen Nahverkehr verbunden. Das Thema wird also um eine urbane City-Logistik erweitert und schließt jetzt auch Überlegungen mit ein, wie die Menschen zum Beispiel zu ihren Arbeits- und Ausbildungsplätzen kommen. Hierauf zielt auch das von BMW entwickelte Elektrokleinstfahrzeug X2City ab.
06 Jul

Aufsätze: Artikel

Neue Anwendungshinweise zum BKrFQG

06. Juli 2018

von Karsten Lipinski,Thomas Kaps

Am 30.6.2017 wurden Änderungen des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes und am 14.8.2017 Änderungen der Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung verkündet. Diese Änderungen wurden nun in die Anwendungshinweise zum Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz übernommen. Folgende wesentliche Änderungen in den Anwendungshinweisen werden auszugsweise dargestellt.
06 Jul

Aufsätze: Artikel

Medikamente und Fahreignung (Teil 1)

06. Juli 2018

von Prof. Dr. Dieter Müller,Dr. Adolf Rebler

Die "Eignung" ist ein zentraler Begriff des Fahrerlaubnisrechts. Geeignet zum Führen eines Kraftfahrzeugs ist nicht, wer einen Mangel oder eine Krankheit aufweist, die in der Anlage 4 zur FeV aufgelistet ist. Solch ein Mangel liegt bei jemandem vor, der Betäubungsmittel einnimmt. Manchmal allerdings muss ein chronisch Kranker "seine Medikamente nehmen", um überhaupt fahren zu können. Für diesen Fall sieht die Anlage 4 eine Sonderreglung vor. Diese Sonderreglung greift aber nur, soweit und solange sich ein Patient an die ärztlichen Vorgaben hält. Für Polizei und Fahrerlaubnisbehörden stellen sich hier oft schwierige Abgrenzungsprobleme. Eine politische Wendung erhielt das Thema mit dem am 10. März 2017 in Kraft getretenen Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften, die den Katalog der medizinischen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis erheblich erweiterte.1
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

Auf die Erkennbarkeit kommt es an

01. Juni 2018

von tra

Ein Autofahrer, der auf einen Fußgängerüberweg zufährt, muss seine Geschwindigkeit erst mindern, wenn er erkennt, dass ein Fußgänger dort queren will. Vorher muss er das nicht tun, es gibt dazu keine Regelung in der Straßenverkehrsordnung. Das heißt zum Beispiel konkret: Geht ein Fußgänger parallel zur Fahrbahn auf den Fußgängerüberweg zu, hat der Autofahrer keine Anhaltspunkte dafür, dass dieser den "Zebrastreifen" tatsächlich nutzen möchte. Oberlandesgericht Stuttgart Aktenzeichen 12 U 193/16
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

Private Dienstleister dürfen nicht "blitzen"

01. Juni 2018

von tc

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hatte arge Bedenken gegen die Praxis einer örtlichen Polizeibehörde, die Geschwindigkeitsmessungen "outsourcte". Die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten sei eine "typische Hoheitsaufgabe" des Staates. Wenn es - wie im konkreten Fall - um Verkehrsordnungswidrigkeiten gehe, seien laut § 26 Abs. 1 StVG Behörden oder Polizeidienststellen zuständig. So äußerte sich das OLG Frankfurt am Main in seinem Beschluss. Weiter heißt es: "Eine eigenverantwortliche Wahrnehmung dieser Aufgaben durch Privatpersonen ist danach ausgeschlossen." Eine Hintertür ließ das Gericht allerdings offen: Eine Behörde dürfe eine derartige Aufgabe schon an private ...
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

Doppelte Rückschau entfällt bei "kriminellen" Überholmanövern

01. Juni 2018

von tra

Gemäß der StVO muss sich ein Kfz-Fahrer zweimal umsehen, ehe er abbiegt: vor dem Einordnen und vor dem Abbiegen, um Überholer zu bemerken. Das gilt aber nicht immer. Im Fall fuhren drei Fahrzeuge hintereinander. Die Fahrerin, die an erster Stelle fuhr, wollte nach links in einen Firmenparkplatz einbiegen und hatte den Blinker gesetzt. Die Fahrzeuge hatten ihre Geschwindigkeit auf 20 bis 25 km/h reduziert. Am Ende einer durchgezogenen Mittellinie begann der an dritter Stelle Fahrende plötzlich zu überholen und kollidierte mit der Linksabbiegerin - obwohl durch Zeichen 276 nach der durchgezogenen Mittellinie ein Überholverbot bestand. Der Überholende wollte, dass die Linksabbiegerin mithaftet. ...
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel vor Gericht zulässig

01. Juni 2018

von tc

Der Bundesgerichtshof hat am 15. Mai 2018 entschieden, dass Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel vor Gericht zulässig sind. Das Urteil ist wegweisend, da die Videomitschnitte der kleinen Minikameras bisher aufgrund von Datenschutzbedenken meist abgelehnt wurden. Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, forderte ein Mann aus Sachsen-Anhalt nach einem Unfall den vollen Schadenersatz. Er gab an, dass der Unfallverursacher beim Linksabbiegen auf der daneben verlaufenden Spur auf seine Fahrbahn gekommen sei und es so zur Kollision kam. Aufnahmen seiner Dashcam würden dies belegen. Nachdem die Vorinstanzen die Videomitschnitte als Beweismittel unberücksichtigt ...
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

Abstellort nach Abschleppen verschweigen - geht das?

01. Juni 2018

von tc

Wenig Verständnis zeigen Eigentümer eines Autos, wenn das Abschleppunternehmen sie vor die Wahl stellt: Zahlen oder weiter zu Fuß gehen. Für den BGH ist die Sache klar. Eine Autofahrerin hatte ihr Fahrzeug auf einem Supermarktparkplatz abgestellt - im Parkverbot. Der Betreiber fackelte nicht lang und ließ das Auto von einer Firma abschleppen. Aber es gab noch mehr Zoff: Die Firma wollte den Abstellort ihres Fahrzeugs erst verraten, nachdem sie die Rechnung von 219 Euro beglichen hatte. Der Fall ging bis zum Bundesgerichtshof (BGH): Dieser entschied, dass dieses Verhalten rechtens sei. Der Abschleppdienst habe ein sogenanntes Zurückbehaltungsrecht am Fahrzeug, solange die Abschleppkosten noch ...
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

Beweispflicht für Schmerzmittel

01. Juni 2018

von tc

Will der Autofahrer die Einschätzung einer Fahrerlaubnisbehörde - fehlende Fahreignung nach Konsum harter Drogen - erschüttern und darlegen, dass die bei der Blutprobe festgestellten Werte nicht auf Drogenkonsum zurückzuführen sind, sondern auf ein ärztlich verordnetes Schmerzmittel, muss er dies beweisen. Außerdem muss er darlegen, dass dadurch die Fahreignung nicht eingeschränkt ist. Dann müssen aber zum Beispiel schriftliche Stellungnahmen des Arzneimittelherstellers hierzu vorliegen. Fehlen solche Nachweise, kann die Fahrerlaubnisbehörde den Führerschein zu Recht entziehen. Oberverwaltungsgericht des Saarlandes Aktenzeichen 1 B 169/17
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

Crash auf stillgelegtem Flugplatz

01. Juni 2018

von tc

Auch beim Fahrsicherheitstraining haften Unfallbeteiligte. Das musste ein Teilnehmer, der einen Unfall verursachte, zur Kenntnis nehmen. Die Deutsche Anwaltshotline berichtet von folgendem Fall: Bei einem Fahrsicherheitstraining fuhren zwei Motorräder dicht hintereinander. Es kam zu einem Unfall, als der erste Motorradfahrer stürzte und der zweite auffuhr. Der zweite Motorradfahrer wollte Schadenersatz vom ersten - der das allerdings ablehnte: Er hafte nicht, stellte er klar, da das Fahrsicherheitstraining außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums - auf einem stillgelegten Flugplatz - stattfand. Zudem sei über den Veranstalter untereinander ein Haftungsausschluss vereinbart worden. Das ...
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

Fußgängerüberweg: Notfalls zurückstecken

01. Juni 2018

von tc

Ein Fußgänger muss am "Zebrastreifen" Rücksicht nehmen und darf sein Vorrecht nicht erzwingen. Tut er das doch, riskiert er ein Mitverschulden, wenn es kracht. Im konkreten Fall beharrte ein Fußgänger auf seinem Vorrecht am Fußgängerüberweg und trat darauf, obwohl er sah, dass ein Autofahrer offensichtlich nicht bremste. Obwohl es Nacht war, nahmen beide Parteien einander wahr und fuhren bzw. gingen weiter, in der Hoffnung, der andere würde zurückstecken. Es kam zum Unfall und zum Streit um Schadenersatz. Das Oberlandesgericht München gab dem sturen Fußgänger eine Mitschuld von 25 Prozent. Hätte er davon abgesehen, den Fußgängerüberweg zu betreten, hätte er dem Unfall entgehen können, ...
01 Jun

Aufsätze: Kurzinfo

MPU nach Atemalkoholtest mit 2,62 Promille

01. Juni 2018

von tc

Liegt der Verdacht des Alkoholmissbrauchs nahe, rechtfertigt die Messung mit einem Vortestgerät eine MPU. Dessen Werte seien zuverlässig, entschied das OLG Trier. Wie die Deutsche Anwaltshotline berichtet, haben Passanten einen Autofahrer regungslos in seinem Pkw aufgefunden. Die Polizei stellte mittels eines sogenannten Vortestgeräts einen Alkoholwert von 2,62 Promille fest. Nachdem die Beamten den Führerschein und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt hatten, argumentierte der Pkw-Fahrer, dass er als Berufspendler am nächsten Morgen mit dem Auto zur Arbeit fahren müsse und deshalb den Schlüssel benötige. Der Hinweis, dass er aufgrund des hohen Alkoholpegels auch am nächsten Morgen noch ...
01 Jun

Aufsätze: Artikel

Ist Mobilität auch künftig gewährleistet?

01. Juni 2018

von Thies Claussen

Der Verkehr der Zukunft: Erleichtert er unsere Mobilität oder schränkt er sie ein? Ermöglichen uns unsere künftigen Verkehrsmittel und unsere Straßen, Schienen, Luft- und Wasserwege, Geh- und Radwege unfallfreie, schnelle, kostengünstige und umweltschonende Fortbewegungen? Schon heute verbringt jeder Deutsche durchschnittlich 60 Stunden jährlich im Stau. Wird diese Staufalle noch größer oder gibt es künftig Auswege aus diesem Dilemma?
01 Jun

Aufsätze: Artikel

Atemalkoholanalyse im standardisierten Messverfahren

01. Juni 2018

von Marco Schäler

Der Konsum von alkoholischen Getränken begründet trotz rückläufiger Fallzahlen noch immer eine Hauptursache für schwerwiegende Verkehrsunfälle im öffentlichen Verkehrsraum und bedarf daher einer konsequenten Verfolgung durch die Polizei. Hierfür wurden vom bundesdeutschen Gesetzgeber zahlreiche Ordnungswidrigkeitentatbestände geschaffen, die nicht an die Feststellung von Ausfallerscheinungen gebunden sind, sondern vielmehr die Sanktionslücke zwischen verminderter Fahrtüchtigkeit (abstraktes Gefährdungsdelikt) und den Tatbestandsvoraussetzungen zum Strafverfahren schließen sollen. In diesem Zusammenhang wurden sodann entsprechende Atemalkoholkonzentrationswerte in den einschlägigen Vorschriften verankert, die seither mit beweissicheren Alkoholmessgeräten in der Atemluft des Betroffenen nachgewiesen werden können. Diese Verfahrensweise ist zwar mit Beginn ihrer Einführung auf eine nicht unerhebliche Kritik im rechtsmedizinischen Schrifttum gestoßen, allerdings begründet die Atemalkoholanalyse nach einigen grundlegenden Entscheidungen des BGH nun mittlerweile eine polizeiliche Standardmethode zur Feststellung der Atemalkoholkonzentration im Ordnungswidrigkeitenverfahren.
01 Jun

Aufsätze: Artikel

Vermummungsverbot im Straßenverkehr

01. Juni 2018

von Dr. Adolf Rebler

Die 53. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften hat mit Wirkung vom 19.10.2017 ein "Vermummungsverbot" in die StVO eingeführt: Nach § 23 Abs. 4 StVO darf eine Person, die ein Kraftfahrzeug führt, ihr Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass sie nicht mehr erkennbar ist. Bestrebungen, ein Vermummungsverbot in die Vorschrift des § 23 StVO (Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden) hineinzulesen, gab es schon vorher. Motivation dafür war die Sorge, dass Schleier tragende Personen über kein ausreichendes Sichtfeld mehr verfügen, um ein Kraftfahrzeug sicher lenken zu können. Negative Erfahrungsberichte - etwa aus muslimischen Ländern - lagen und liegen allerdings keine vor. § 23 Abs. 1 StVO nennt aber die Kleidung auch nicht als "beeinträchtigenden Faktor". Nun soll durch das Vermummungsverbot verhindert werden, dass eine bei einer Verkehrskontrolle "geblitzte" Person nicht identifiziert werden kann. Ist die Regelung verfassungskonform? Wenn ja - besteht dann die Möglichkeit der Ausnahme, gerade für Frauen muslimischen Glaubens, wenn das Tragen einer Burka Teil ihres Glaubens ist?
04 Mai

Aufsätze: Kurzinfo

Überholer verursacht Panikreaktion

04. Mai 2018

Weicht bei einem knappen Überholmanöver ein entgegenkommender Fahrer aus Panik zu früh aus, muss sich das der Überholende zurechnen lassen, auch wenn es nicht zu einem Zusammenstoß kam. Das bedeutet: Der Überholende haftet mit, wenn sich der Ausweichende bei seinem Manöver verletzt. Das OLG Schleswig nahm sogar eine Alleinhaftung an. Er wurde außerdem im Strafverfahren zu einer fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung (§ 315 c StGB) verurteilt. tra/tc Oberlandesgericht Schleswig Aktenzeichen 7 U 73/16
04 Mai

Aufsätze: Kurzinfo

Falschparker angefahren: Teilweise selbst schuld

04. Mai 2018

Ein Autofahrer hatte im Parkverbot am rechten Straßenrand geparkt. Ein anderer Autofahrer krachte bei Dunkelheit in das Fahrzeug - an einer Stelle, die von einer mittigen Verkehrsinsel verengt wurde. Es kam zum Streit um die Schadenersatzquoten. Das OLG stellte zunächst fest, dass der unaufmerksame Fahrer hauptsächlich hafte. Auch ein Falschparker könne in der Regel vollen Schadenersatz geltend machen. Hier war es aber anders: Der Falschparker habe "in einem gefährdeten Bereich" hinter einer Verkehrsinsel geparkt, was eine "nicht unerhebliche Erschwerung für den fließenden Verkehr" gewesen sei. Außerdem sei es dunkel gewesen. Das OLG entschied, dass der Falschparker eine Mithaftung von 25 ...
04 Mai

Aufsätze: Artikel

Bausteine der Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung

04. Mai 2018

von Peter Hornof

Automobilclubs, Verkehrswachten, öffentlich-rechtliche Institutionen, Schulen, Automobilbauer sowie Polizeibehörden bemühen sich intensiv, um Menschen aller Altersklassen bei der Bewältigung der Gefahren im Straßenverkehr zu unterstüzen. Deren Zielbereiche sind die Verkehrsteilnehmer selbst oder die Sicherheitskomponenten der Fahrzeuge. Einen weiteren, entscheidenden Beitrag zur Verkehrssicherheit können die Straßenverkehrsbehörden leisten, indem sie die Verkehrsflächen allgemein verständlich, schlüssig und verkehrssicher mit Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen ausgestalten.

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